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Bücher über Schiffsmodellbau |
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Historischer Schiffsmodellbau. Schritt für Schritt gezeigt (Broschiert) von Philip Reed
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Das etwas andere Schiffsmodell.
Grundlagen und Techniken für den realistischen Schiffsmodellbau (Broschiert) von Werner Zimmermann
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Baubericht: Modell Segelboot "Karoline" von Billing Boats
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Einbau der FernsteuerungSegelwinde
Inzwischen habe ich mir schon mal ein paar Gedanken über den Einbau der RC Komponenten gemacht. Die Ruderansteuerung ist soweit klar, der Bowdenzug ist verlegt. Zur Stromversorgung soll ein 6V PB 3,4AH Akku
eingebaut werden. Über die Segelwinde will ich Großsegel und Fock ansteuern. Den Klüver will ich entweder einfach fest belegen und den Wind machen lassen oder, wenn möglich, mit einem Servo ansteuern.
Als Sonderfunktion ist das schalten der Positionslichter vorgesehen.
Die Umlaufschot will ich auf dem Deck laufen lassen, wie rechts im Bild skizziert.
Bisher habe ich folgende Bauschritte vollzogen:
Anfertigen einer Konsole für den Akku und das Servo für die verstellung des Klüvers, eine weitere Konsole für das Ruder Servo und den Schaltbausstein für die Lichter. Diese Bauteile sind durch die große Ladeluke gut zu erreichen.
Der Empfänger wird im Bug auf einer separaten konsole plaziert, direkt unter dem vorderen Niedergang.
Die Seglewinde erhält später Ihren Platz unter dem achteren Niedergang. Für das Ruder Servo musste ich einen Einschub bauen, damit ich später noch daran komme.
Der Empfänger wird direkt aus einem 6V Pb Akku gespeist, was sich bisher bei meinem Modell als völlig brauchbar gezeigt hat.
 Konsole für Ruder Servo mit Einschub
 Segelverstell Servo für den Klüver
 Empfänger, Hauptschalter und Ladebuchse.
Alle RC Komponenten sind eingebaut. Was jetzt noch fehlt sind die Zuführungen der Schoten zum Segelverstellservo (Klüver) und zur Segelwinde (Fock und Groß). Die Beleuchtung muß auch noch an das Relais angeschlossen werden.
Von der Umlaufschot auf Deck nehme ich zunächst einmal Abstand. Ich will versuchen, die Schoten für Fock und Groß direkt auf die Winde zu wickeln. Falls das nicht klappt, kann ich die Umlaufschot auf dem Deck immer noch realisieren, da die Winde an richtigen Stelle eingebaut ist.
Ich bin mir zwar unsicher, ob das so funktioniert, aber einen Versuch ist es mir wert. Durch die Kappe auf der Winde hoffe ich ein Verheddern der Schoten zu verhindern.
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 Skizze Schotführung
Ich verwende eine alte Simprop SSM Contest 8 Kanal Anlage, die noch völlig in Ordnung ist. Sie stammt aus dem Jahr 1978. Lediglich der Sender Akku musste erneuert werden. Empfänger, Servos und Schaltbausteine habe ich noch einige,
so dass alle benötigten Komponenten vorhanden sind. Die Segelwinde ist von Hitec, sie versteht sich gut mit dem Empfänger, nur den Stecker musste ich natürlich wechslen.
 Konsolen für die Einbauten
 Anordnung aller Komponenten
 Anordnung der Segelwinde unter dem achteren Niedergang
 Ruderservo und Relaisschalter.

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Das Rigg Mastfuss
Der Mastfuss dient zur Aufnahme des Mastes und besteht aus einer T-förmigen Holzkonsole, die ein Kunsstoffrohr trägt, welches den Mast aufnimmt.
Genial einfach: Im Rohr steckt eine kleine Spiralfeder, die den Mast später hochdrückt und so das stehende Gut immer straff gespannt hält.
 Bauteile für den Mastfuss.
Die Holzkonsole wird aus mehreren Sperrholzteilen zusammengeklebt. Ich habe das senkrechte Stück der Einfachheit halber mit dem waagerechten Stück verschraubt. Das Rohr
wird aufgeklebt. Später wird ein 2mm großes Loch durch Rohr und Mast gebohrt, in welches man einen Sicherungssplint einstecken kann.
Diesen Arbeitsschritt habe ich auf den Zeitpunkt des Takelns vertagt,
um die richtige Spannung einstellen zu können.
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 Zusammenbau Mastfuss.
 Fertiger Mastfuss im Rumpf.

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Mast und Bäume
Jetzt geht es an den Zusammenbau des Mastes und der Bäume. Sie werden aus diversen Rundstäben, Sperrholzteilen, z.B. für die Mastkalben, und Messingringen und Ösen zusammengesetzt. Die Rundstäbe müssen teilweise konisch geschliffen werden.
 Scheibegatt und Spitze im Rohbau.
Auf die Spitze des Bugspriets wird ein 7mm Ring geschoben, durch vier Löcher werden die Augbolzen gesteckt. Ich habe die Bolzen und den Ring anschließend miteinander verlötet.
Den Schlitz für das Scheibegatt (Hier läuft später das Tau des Klüverausholringes durch.) habe ich breiter gefräst und dann mit zwei bereits lackierten Leisten von innen verkleidet, damit die Rolle nicht hakt.
Nach beizen und lackieren wird der Bugspriet auf dem Steven mit einem Messingstreifen montiert, auf dem Knie des Pollers liegt er nur auf.
Der Großmast muß nur konisch geschliffen werden. Dann werden die Mastbacken und die Mastringe sowie weitere Ösen und Beschläge angebracht.
 Großmast im Rohbau.
Zu Fertigen sind jetzt folgende Bäume bzw. Spieren: Gaffelbaum, Gaffel und Gaffeltop – Spiere. Für den Gaffelbaum werden zwei Brettchen mit Rollen jeweils links und rechts am Ende des Baumes angebracht. Diese
dienen laut Plan dazu, die Taue zum durchsetzen des Großsegels in allen drei Reff – Stufen umzulenken. Diese Anordnung scheint mir zwar eher ungewöhnlich, ich habe es jedoch so gebaut wie vorgesehen.
Vom Plan abgewichen bin ich jedoch bei der Ausführung des
Lagers am Mast. Die im Plan beschriebene Variante lässt weder eine ausreichende horizontale Bewegung des Gaffelbaums zu (lediglich 10 Grad nach beiden Seiten!), noch ermöglichte sie eine Vertikale Bewegung des Baumes. ich habe also
das Buch "Masten, Rahen, Takelwerk" von Curti zu Rate gezogen und einen richtigen Schwanenhals gebaut. Dieser lässt alle nötigen Bewegungen des Gaffelbaumes zu.
Für die Gaffel wurden die Teile der Klau aus Sperrholz gesägt, am Rundholz angeleimt und anschließend in die richtige Form gefeilt. Der Ausschnitt für den Gaffelschuh benötigt besonderes Augenmerk, er darf später nicht klemmen. Der Schuh wird auf einem 1,5mm Messingdraht beweglich gelagert.
Beide Bäume werden noch mit einer Reihe von Messingringen und Augbolzen versehen, danach gebeizt und versiegelt.
Die Gaffeltop – Spiere liegt dem Bausatz eigentlich schon fertig bei, sie muss lediglich noch geschliffen werden.
 Gaffelbaum, Gaffel und Gaffeltop – Spiere.
Für größere Ansicht auf das Bild klicken!
Nun sind alle Masten und Bäume hergestellt. Jetzt geht es an das stehende Gut. Die Wanten werden mit Taljereeps und Juffern gespannt. Als erstes baue ich also die Püttings und setze die Juffern zusammen.
 Bauteile Püttings.
 Taljereep des Wasserstags.
 Bekleidetes Vorstagauge.
 Taljereep des Backbord Wantenpaares mit Rüste und Spreizlatte.
Nach Montage der Püttings und der Rüsten (waren nicht vorgesehen) werden die Wanten gesetzt. Bei der Bemessung der Länge war der Abstandhalter für die Juffern hilfreich, um eine gleiche Höhe zu gewährleisten.
Es sind nun jede Menge Blöcke zu fertigen. Dem Baukasten liegen Blöcke aus Kunststoff bei, welche mit einer Messingrolle zu versehen sind. Diese gefielen mir aber nicht, ich habe auf gleichgroße hölzerne Exemplare zurück gegriffen,
sie gebeizt, versiegelt und mit dem nötigen Strop versehen.
Nach Wanten und Vorstag fehlen jetzt nur noch das Klüverstag und die Klüverbaumwanten (bzw. Bugsprietwanten...).
Anschließend wird alles ausgerichtet und gleichmäßig durchgesetzt, dann geht es an das laufende Gut.
 Beting des Klüverbaumes mit Belegnägeln.
Damit ist das stehende Gut abgeschlossen. Auf die Backstagen werde ich ganz verzichten, der Mast ist so schon sehr stabil und sollte mit dem Zug der Segel locker zurecht kommen. Eine Ansteuerung der Backstagen oder eine Gummizuglösung ist den Aufwand nicht wert.
Nun folgt das laufende Gut. Als erstes sind wieder einige Blöcke zu fertigen. Dann habe ich die Dirk angeschlgen. Sie wird an der Spreizlatte der Backbordwanten belegt. Zusätzlich habe ich den Schamfil Schutz, der eigentlich für die Backstagen vorgesehen war, an der Dirk angebracht, was Orginalfotos von zeitgenössischen Booten zu Folge durchaus gängig ist.
Jetzt folgte das Klaufall. Hier ist eine Talje mit Doppelblöcken zweifach geschoren. Ich habe in diesem Fall jedoch die Kunsstoffblöcke des Baukastens verwendet, die Holzblöcke hatte ich nicht als Doppelblock. Damit der ganze Kram stabil ist, habe ich die Ringösen alle zugelötet, was etwas fummelig ist, da man ja am
Mast löten muss. Das Klaufall ist an einer Klampe an der Steuerbordseite des Mastes belegt.
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 Einzelteile Bugspriet.
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Fertiger Bugspriet montiert.
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 Großmast montiert mit allen Beschlägen.
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 Bauteile der Gaffel.
 Gaffelklau.
 Gaffelbaum am Mast.
 Juffern und Püttings
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 Vorstag.
 Montage der Juffern.
 Flechting der Wanten, jeweils mit bekleidetem Auge und Bändseln.
 Fertig montiert mit Laterne
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 Klüverbaumwanten, Wasserstag, Vorstag Klüverstag und Klüverausholer sind an der Beting belegt.
 Das zweifache Taljereep des Klaufalls an der Gaffel.

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Segel
Zwischendurch habe ich schon mal angefangen, die Segel fertig zu stellen. Dem Bausatz liegen die vier Segel in einer etwas steifen Qualität bei. Einmal
gewaschen, werden sie etwas lockerer. Allerdings handelt es sich wohl um eine synthetische Faser. Die bereitet Probleme beim Färben. ich wollte ein dunkles Rot erreichen. Während des Färbens sah es noch gut aus.
Nach dem der Stoff getrocknet war, kam aber die große Enttäuschung: Der Stoff glänzte wie ein regenschirm und der Ton war ein tiefes Lila. Fazit: Neu anfertigen!
 Segel färben.
Aus einem alten Hemd in der richtigen Farbe entstanden neue Segel, die alten dienten als Schnittmuster.
Leider ist der Stoff ungeeignet: Er ist in geringem Maße elastisch, was es unmöglich macht, die Segel richtig durch zu setzen.
Musste also neuen Stoff kaufen und werde nun zum dritten Mal die Segel in Angriff nehemn. Wegen der großen Wirkung im Erscheinungsbild des Modells, nehme ich das aber gerne in Kauf. Ich will schließlich vernünftige Segel, die funktionieren und auch gut aussehen! Also nochmal.
Diesmal will ich die Fehler der vorherigen beiden Fertigungen vermeiden:
Unelastischer, dünner Stoff, richtige Farbe, richtige Form. Für letzters fertige ich nach den Maßen der alten Segel und unter Berücksichtigung der gewünschten Bauchigkeit mit Hilfe des Programmes "sailcut" Schnittmuster für die einzelnen Bahnen.
Segelsatz Nr.: 3
Der richtige Stoff ist gefunden und gefärbt. Die Sache mit Sailcut gestaltete sich aber sehr komplizert, so dass ich mich dafür entschied, die Bausatzsegel als Schnittmuster zu verwenden. Als erstes habe ich die Form (mit Zugabe für die Kanten) übertragen, dann die Bahnen durchgehend aufgezeichnet und die Bahnennähte mit einen Zick-Zack Stich augfgebracht.
Danach wurden die Segel ausgeschnitten und die Kanten umgenäht.
Mit einem Klebestift ließ sich die Faltung einfach durchführen und nichts verrutschte beim Nähen. Der Klebstoff geht in der anschließenden Wäsche wieder heraus. Danach wurden die Verstärkungen an den Ecken und den Reffstrecken angebracht. Der Letzte Arbeitsschritt ist das anbringen des Liektaues
durch einen Blindsaumstich und das Anbringen der Reffbändsel.
 Aufnä,hen der Verstärkungen
 Liektau und Reffbändsel.
 Gaffeltop Segel.
Etwas spät ist mir eingefallen, daß ich Mastringe an Stelle der Reihleine für das Groß benutzen wollte. Diese musste ich dann am Mast biegen, zusammenlöten und lackieren. War etwas Fummelei, hat aber geklappt.
 Die Mastringe.
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 Segel aus dem Bausatz.
 Segel sind lila und glänzen - Mist!.
 Segel haben die richtige Farbe, verzeiehn sich aber - immer noch Mist!.
 Zuschneiden des dritten Segelsatzes, die Segel aus dem Baukasten dienen als Vorlage.
 Die Nähte der Bahnen sind aufgebracht.
Die Fotos geben die Farbe der Segel nicht richtig wieder, es ist ein tiefer rotbraun Ton.
Um das Gaffel Fall anzubringen, mussten weitere Blöcke angeschlagen werden, diesmal aber nicht mit einem Stropp, sondern mit einem Drahtbeschlag. Dazu musste ich die hölzerne Achse des Blocks aufbohren,
eine Nut auf jeder Seite einfeilen und den zurechtgebognen Draht einpressen.
Vorteil der Drahtöhse ist der geringere Platzbedarf beim Festmachen.
 Die Blö,cke des Gaffel Falls.
 Aufriggen des Top segels.
Das Gaffeltop Segel habe ich im dritten Durchgang der Segelherstellung aus altweißem Tuch genäht. Ich finde, dies ist ein schöner Kontrast zu den rotbraunen Segeln und durchaus den Vorbildern entsprechend.

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