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Bücher über Schiffsmodellbau |
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Historischer Schiffsmodellbau. Schritt für Schritt gezeigt (Broschiert) von Philip Reed
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Das etwas andere Schiffsmodell.
Grundlagen und Techniken für den realistischen Schiffsmodellbau (Broschiert) von Werner Zimmermann
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Baubericht: Modell Segelboot "Karoline" von Billing Boats |
AufbautenNiedergänge
Die zwei Niedergänge werden aus je vier Sperrholz Zuschnitten gefertigt. Auf diesen Rahmen soll dann direkt eine Beplankung aufgebracht werden. Dies erschien mir zu instabil. Ausserdem
gefiel mir die Art der Beplankung nicht, ohne umlaufende Leiste. Die Rahmen verleimte ich direkt auf dem jeweiligen Süll, wobei ich etwas Cellophan Folie dazwischen legte. So erhalte ich eine enorme Passgenauigkeit.
Dann brachte ich 0,5 mm dünnes Sperrholz als Hilfsdeck an und verleimte darauf erst die Planken und Randleisten.
 Rahmen mit Hilfsdeck und Lukendeckel.
 Erste Plankengänge.
Auf das Hilfsdeck wird ein weiterer Rahmen für den Lukendeckel geleimt. Darauf werden wiederum Planken als Deckel angebracht. Bei der Beplankung der Niedergänge verzichtet ich auf die Darstellung der Kalfaterung. ich bin nicht sicher, ob ich
diesen Bereich wie das Deck später auch matt lassen oder besser lackieren soll...
 Beplankung ist fertig, es folgt der eigentliche Deckel.
Das Stück Hilfsdeck unter dem Lukendeckel schnitt ich aus, um keine Hohlräume für Kondenswasser zu schaffen. Der vordere und der achtere Niedergang werden beide auf die gleiche Weise gebaut.
Zuletzt wuren beide Teile gepachtelt, geschliffen und mit Porenfüller von innen und aussen gestrichen.
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 Zusammenleimen des Rahmen.
 Alle Planken sind angeleimt und müssen nun am Rand zugeschnitten werden.
 Für größere Ansicht auf das Bild klicken! Die Einfassung der Planken.
 Der fertige Niedergang.

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Ladeluken
Die Konstruktion der Ladeluken ist im Wesentlichen die gleiche. Nur werden hier keine Planken aufgebracht, sondern zwei Sperrholbrettchen. Darauf werden mit 4,5 mm breiten Furnierleisten die einzelnen Deckel angedeutet. Das ganze wird anschließend komplett lackeiert.
 Verleimen der Ladeluken.
Da die Lukendeckel Konstruktion dem Decksprung folgt, ist beim Aufleimen der Sperholzbrettchen ein bisschen Gewalt nötig, um sie in die richtige Form zu pressen. Auch hier wurde anschließend gespachtel, geschliffen und gefüllert.
Zur Ausgestaltung der Lukendeckel werden irgendwann noch kleine Griffe am unteren Lukenrand befestigt. Sie gehören zu den Beschlagteilen des Baukastens.
Zwischenzeitlich sieht das ganze schon recht ansehnlich aus. Ich bin schon gespannt auf die Wirkung des gebeizten Decks im Kontrast zu den Aufbauten und dem Schanzkleid.
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 Anbringen der Furnierstreifen.
 Fertige Ladeluken.
 Für größere Ansicht auf das Bild klicken!

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Winde
Die Winde auf der Back wird aus Holzteilen zusammengesetzt. Die Achsen sind aus 2mm Messingraht zu fertigen, die Spillköpfe sind Messing Drehteile aus dem Beschlagsatz. Die Zahnräder sind aus Sperrholz und mit dem Laser vorgeschnitten. Hier ist beim Auslösen der Teile
vorsicht geboten, sonst sind die Zähne futsch.
 Bauteile der Winde.
Die beiden Windentrommeln werden aus je vier Holzscheiben und jeweils 16 Dauben zusammengebaut. Dazu habe ich die Scheiben auf die Achse gesteckt, um die Trommeln zu zentrieren.
 Winde im Rohbau.
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 Bau der Windentrommel.
 Winde zusammengebaut und lackiert.
Die Winde ist leider wenig detailiert, es fehlt eine Kurbel, die normalerweise an beiden Seiten in einen Vierkant Zapfen der
Spillköpfe eingesteckt werden kann, es fehlt eine Sperrklinke, die das Rückwärtsdrehen der Windentrommel verhindert. Evtl. werde ich zu einem späteren Zeitpunkt diese Dinge ergänzen.

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Ruderblatt
Das Ruderblatt wird wieder aus zwei Sperrholz Zuschnitten zusammengeleimt. Für die Ruderlager liegen Messing Ätzteile bei, die in die richtige Form
gebogen werden. Vier Messinghülsen und ein Draht werden so eingelötet, dass sie die Scharniere bilden.
Die fertigen Scharniere werden so am Ruderblatt befestigt, dass die Zapfen auf einer Linie liegen, welche die Drehachse des Ruder bildet. Dem Bausatz liegen kleine Messingnägel bei, mit
denen die Scharniere auf das Ruderblatt genagelt werden.
 Verleimen des Ruderblatt.
 Bauteile für die Ruderlager.
Nun habe ich die Aufnahmen der Zapfen aufgesteck und das Ruderblatt am Rumpf ausgerichtet.
Dabei orientierte ich mich an der Kielunterkante. Die Rumpfseitigen Hälften der Scharniere werden ebenfalls mit Messingnägeln befestigt. Sie sitzen dann im Hilfskiel oder enden im Rumpf, wo ich sie mit Stabilit Express von innen verklebt habe.
Für größere Ansicht auf das Bild klicken!
Zur Ansteuerung des Ruders brachte ich einen Bowdenzug an, der an einem Hebel am Ruderblatt angreift. Der Bowdenzug hat sich bereits in meiner Norderney bewährt.
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 Ruderlager.
 Ruderlager.
 Ruderlager.
Für größere Ansicht auf das Bild klicken!

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Positionslichter
 Laternen und Laternenbretter im Rohbau.
Die Laternen und die Laternenbretter sind aus Holzteilen zusammengebaut. Durch den großen Ausschnitt für das Licht besteht beim Biegen der vorderen Laternenseite
Bruchgefahr (ich musste ein Teil neu fertigen..). Etwas fummelig ist das Aufkleben der Gläser auf der Innenseite. Soald diese verklebt sind, lässt sich das Holz nicht mehr biegen. Sie müssen also im gebogenen Zustand
miteinander verleimt werden. Ich half mir mit einem Rundstab, dessen Rundung der der Laternen entspricht und benutzte ihn als Unterlage während des Klebens. Die Laternen müssen vor dem Zusammenbau von innen in der entsprechenden Farbe
für Back- und Steuerbord lackiert werden.
Die Laternen sollen an meinem Modell funktionieren. Dazu bohrte ich sie von unten mit 4mm auf (Durchmesser der Glühlämpchen) und setzte auf die Laternenbretter kleine Messinghülsen, die genau in die Löcher passen
und in denen das dünne Ende der Lämpchen steckt, also eine Art "Fassung".
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 Laternen Zusammenbau und Lackierung.
 Funktionstest.

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Der Anker
 Einzelteile des Ankers.
Der Anker der Karoline ist ein Stock– oder Admiralitätsanker. Bei Zug kommt der Stock, der länger ist als die Flunken des Ankers, auf dem Boden zu liegen.
Hierdurch stellen sich die Flunken senkrecht zum Boden auf. Wird nun der Anker weiter gezogen, gräbt sich eine der Flunken tief und fest in den Boden ein. Der Stockanker nimmt aufgrund seines
langen Schaftes und Stockes, sowie der Flunken an Bord sehr viel Raum in Anspruch.
Das Beschlagteil besteht aus einigen Spritzgussteilen, einem 4mm dicken Messingdraht und zwei Holzperlen.
Der Zusammenbau ist einfach. Lackiert habe ich den Anker mattschwarz und ihn anschließend mit Graphitpulver abgerieben, was den Gusseisen Eindruck erweckt. Ich hege aber Zweifel, dass auf
so einem kleinen Boot in der Ostsee ein so schwerer und unhandlicher Brocken eingesetzt wurde. Aber wer weiß!
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 Anker im Rohbau.
 der fertige Anker an seinem Platz.

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LackierungFarbwahl
Für die Farbgebung habe ich mir folgendes überlegt:
- Rumpf unter der KWL rot,
- über der KWL schwarz,
- Schanzkleid aussen schwarz,
- Scheuerleiste und Handlauf ocker,
- Schanzkleid innen weiß,
- Seitenwände der Niedergänge weiß,
- Deck hellbraun gebeizt matt.
Diese Farbwahl beruht auf den Informationen zu der Verfügbarkeit und den Preisen von Farben aus dem Buch: "Das etwas andere Schiffsmodell.
Grundlagen und Techniken für den realistischen Schiffsmodellbau" von Werner Zimmermann. (s.o.) Herr Zimmermann führt gute Gründe ins Feld, warum bestimmte Anstriche für
bestimmte Schiffstypen zur vorletzten Jahrhundertwende einfach nicht in Frage kommen.
 Sieht schon ganz brauchbar aus!
Das Deck und die Beplankung der Niedergänge sind in einem hellen Buchenton gebeizt. |
 Das Deck und die Niedergänge sind gebeizt.

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Farbauftrag
 Abkleben für die Lackierung des Schanzkleides.
Es erfolgten die üblichen Arbeiten und Vorbereitungen für den Lackauftrag: Spachteln, schleifen, grundieren, abkleben und lackieren: Erst das Schanzkleid von innen weiß, der Handlauf und die Scheuerleiste in ocker, dann den roten Teil
unterhalb der KWL, dann für das schwarze Stück oberhalb der KWL und das Schanzkleid. Der schwarze Rumpf gefällt mir viel besser als der weiße, sieht mehr nach Arbeitsboot aus. Nach der Lackierung sieht man deutlich, wie breit das Boot ist!
 Abkleben für die Lackierung des Rumpfes.
 Rumpf in schwarz.
Die Schwallbretter wurden separat lackiert und anschließend auf den Handlauf montiert.
 Schwallbretter.
 Schwallbretter.
Zwischenstand:
der Rumpf ist fertig, alle Teile des Rumpfes sind lackiert, auch Kleinteile wie Kranbalken, Poller, Bugsprietbeting, Schwallbretter, Verholklüsen, Positionslaternen etc. sind fertig, lackiert und montiert. Der Namenszug ist
auf den passenden, gebeizten Brettchen aufgebracht (Decal) und mit Klarlack versiegelt.
Lediglich das Deck benötigt nun noch eine zusätzlichen Schutzanstrich mit Mattlack oder eine Wachsschicht, da bin ich noch nicht sicher. Dies werde ich allerdings erst dann
versiegeln, wenn nichts mehr zu kleben ist. Es fehlen aber noch einige Ösen, Blöcke und Klampen, so dass ich noch warte.
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 Schanzkleid und Seitenwände in weiß.
 Rumpf in schwarz.
 Rumpf mit Aufbauten.
 Gesamteindruck und Zwischenstand: Rumpf, Ruderblatt, Winde, Luken, Niedergänge, Poller und Positionslichter sind fertig.
 Luken, Niedergänge
Alle Luken wurden von innen lackiert um sie gegen Kondenswasser zu schützen.
 Die Bugsektion ist fertig.
 Der Namenszug

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